Vorsorge

So bereiten Sie sich auf einen Sterbefall im Familien- und Freundeskreis rechtzeitig vor. Denken Sie aber auch an jene Dinge, die Sie gerne im Fall Ihres eigenen Ablebens geregelt wissen wollen.

Überlegen Sie, ob Sie eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht einrichten möchten.

Eine Patientenverfügung ist eine Willensäußerung, mit der PatientInnen bestimmte medizinische Behandlungen und ein Hinauszögern des Sterbeprozesses vorweg ablehnen können.

Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht ihnen, eine Vertrauensperson zu bestimmen, die Handlungen und Entscheidungen durchführen darf, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind.

Informieren Sie sich über stationäre und mobile Hospiz- und Palliativeinrichtungen.

SERVICE: Für den Fall, dass Sie medizinisch-pflegerische Hilfe und/oder seelischen Beistand brauchen: der Dachverband Hospiz Österreich unter der Telefonnummer 01/803 98 68 (www.hospiz.at) informiert Sie über nächstgelegene Einrichtungen.

Erstellen Sie eine Liste der Angehörigen und Freunde, die im Todesfall verständigt werden sollen.

  • Personen, die sofort verständigt werden sollen
  • Personen, die eine Traueranzeige bekommen sollen

Denken Sie über eine Vorsorgeversicherung zur Absicherung der Kosten der Bestattung nach.

Der Abschluss einer Bestattungsvorsorgeversicherung nimmt Ihren Angehörigen diese Kosten ab. Außerdem sorgt eine entsprechende Versicherung dafür, dass dieses Geld nicht in den Nachlass fällt und tatsächlich für die Bestattung verwendet wird (und nicht für die Tilgung eventueller anderer Kosten).

Eine auf die Bedürfnisse des Ablebens und der Bestattungsdurchführung speziell abgestimmte Vorsorgeeinrichtung ist der Wiener Verein.

Zweckgebunden vorsorgen, Wünsche vermerken lassen und auch für Überführungen aus dem In- und Ausland versichert sein, sind einige Vorteile dieses Traditionsunternehmens. Sie können aber auch über den Bestatter Ihres Vertrauens Vorkehrungen für Ihr Begräbnis treffen.

Wir nehmen uns gerne Zeit, Sie auch in Fragen der Wiener Verein Bestattungsvorsorge zu beraten. Als langjähriger Kooperationspartner können wir ihnen gerne ein unverbindliches Angebot unterbreiten.

Schreiben Sie nieder, wie Ihre Bestattung durchgeführt werden soll.

Bestimmen Sie die Art der Bestattung (Erd-, Feuer-, Seebestattung oder andere), eventuell den Sarg, welche Musik gespielt werden soll, wer die Trauerrede halten soll:

Schreiben Sie Ihre Wünsche über die Durchführung der Bestattung nicht ins Testament, da dieses in den meisten Fällen erst nach dem Begräbnis geöffnet wird. Insbesondere für Alleinstehende nimmt der Wiener Verein im Rahmen einer Vorsorgeversicherung Ihre Wünsche entgegen, speichert diese und beauftragt im Ablebensfall das Bestattungsunternehmen nach Ihren Vorstellungen.

Denken Sie darüber nach, ob Sie zu Lebzeiten eine Grabstelle erwerben wollen.

Das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens gibt Ihnen alle relevanten Informationen zu den in Frage kommenden Friedhöfen. Sollten Sie bereits im Besitz einer Grabstelle sein, schreiben Sie die Angaben über die Grabstelle auf.

Friedhof, Gruppe, Reihe, Nummer, Urnenhain, Abteilung, Ring, Name des letzten Verstorbenen, bestattet am ......, Benützungsberechtigter

Nehmen sie mit uns Kontakt auf um sicher zu gehen, dass alles Ihren Wünschen entsprechend erledigt wird. Vor allem wenn Sie keine näheren Angehörigen haben, sorgen wir dafür, dass Sie im Familiengrab beerdigt werden, und die Bestattung so abgewickelt wird, wie Sie es möchten.

Legen Sie sich eine Dokumentenmappe an und informieren Sie mindestens zwei Personen Ihres Vertrauens darüber, wo diese zu finden ist.

TIPP: Die Dokumentenmappe sollte Originale oder Kopien folgender Dokumente beinhalten:
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis oder Heimatschein
  • Heiratsurkunde
  • Meldenachweis
  • Bei Verwitweten: Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Bei Geschiedenen: Scheidungsurteil
  • Bei Akademikern: urkundlicher Nachweis akademischer Grade
  • Bei nichtösterreichischen Staatsbürgern: Reisepass
  • Wiener Verein Vorsorge - Polizze

Gerade die optimale und reibungslose Weitergabe Ihres Vermögens erfordert umfassende Information und sorgfältige Planung in Kombination mit gezielter Veranlagung. Informieren Sie daher eine oder mehrere Personen über Ihre finanzielle Situation.

Beachten sie folgende Punkte:

  • Persönlicher Bankberater, Bankverbindung
  • Girokonto (Pensionskonto)
  • Sparbücher (bitte keinesfalls Losungswort anführen!)
  • Bausparvertrag
  • Wertpapierdepot
  • Safe, Sparbuchschließfach
  • Kredit (Darlehen, Leasing)
  • Sonstige Wertgegenstände (Edelmetalle, Münzen. Schmuck, Kunstwerke etc.)
SERVICE: Ihre Bank informiert sie gerne über das Thema: Vermögensweitergabe - rechtzeitig planen — richtig ausführen

Denken Sie über die Errichtung eines Testaments nach.

SERVICE: Wenn Sie ein Testament errichten wollen, erhalten Sie bei jedem österreichischen Notar eine erste unentgeltliche Auskunft zu diesem Thema. Nähere Informationen über den Notar in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.notar.at. Bei anwaltlichen Fragen hilft der Österreichische Rechtsanwaltskammertag unter der Telefonnummer 01/5351275-0 weiter.
TIPP: Um sicher zu gehen, dass Ihr Testament auch gefunden wird, können Sie es bei jedem österreichischen Notar, Rechtsanwalt oder Bezirksgericht hinterlegen. Die Hinterlegung sowie der Hinterlegungsort können auf Wunsch beim Österreichischen Zentralen Testamentsregister, das von der Österreichischen Notariatskammer betrieben wird, gespeichert werden.

Haben sie weitere Fragen?

Rufen sie an (02673 / 2238 oder 02258 / 2234) oder schreiben sie uns (bestattung@cepko.at)