Die ersten Stunden

Der Tod eines nahestehenden Menschen ist sicher ein einschneidender Moment im Leben seiner Angehörigen.

Aber gerade jetzt ist es wichtig, richtig zu handeln und die notwendigen Maßnahmen zu setzen...

Sie können diesen Artikel auch als Kontrollliste verwenden und ihre eigenen Maßnahmen überprüfen.

Das sind die ersten Maßnahmen, die bei einem Todesfall zu treffen sind.

Kontaktieren Sie möglichst rasch ein Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens. Dieses übernimmt auf Ihren Wunsch viele Amtswege (beispielsweise die Beurkundung am Standesamt) und veranlasst die Überführung des Verstorbenen auf den Friedhof. Die Bestattung Cepko führt österreichweit Überführungen durch und ist Ihnen auch bei internationalen Überführungen behilflich.

Wir sind rund um die Uhr unter der Telefonnummer 02673 / 2238 oder 02258 / 2234 erreichbar.

Die ersten Schritte hängen vom Sterbeort ab.

Ihr Angehöriger stirbt zu Hause:

  • Benachrichtigung des "Gemeindearztes" oder dessen Vertretung.
  • Anruf beim Bestattungsunternehmen.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Verabschiedung von Ihrem Verstorbenen und verständigen Sie Angehörige, die das ebenfalls gerne möchten.
  • Das Realisieren des Todes ist für die Bewältigung der Trauer von großer Wichtigkeit.
  • Die Zeit der Verabschiedung ist eine schwere, aber auch wertvolle Zeit.

Der Bestatter bzw. der behandelnde Arzt verständigt den zuständigen Arzt für die Totenbeschau (wenn dieser nicht mit dem behandelnden Arzt ident ist).

Gibt der Totenbeschauarzt den Verstorbenen frei, kann der Bestatter den Verstorbenen abholen und für die Bestattung bekleiden.

Der Totenbeschauarzt stellt die "Todesbescheinigung" und die "Anzeige des Todes" (wichtig für Eintragung im Sterbebuch am zuständigen Standesamt) aus.

Ist die Todesursache nicht eindeutig feststellbar, wird der Verstorbene in ein zuständiges Spital zur Klärung der Todesursache überstellt.

SERVICE: In diesem Fall informiert Sie Ihr Bestattungsunternehmen über die weiteren Schritte und besorgt die nötigen Dokumente

Ihr Angehöriger stirbt im Krankenhaus, Pflegeheim, Pensionistenheim oder Hospiz:

  • Klären Sie die Möglichkeit Ihrer Anwesenheit bei Sterben, Tod und Verabschiedung.
  • Anruf beim Bestattungsunternehmen.
  • Kleider, mit denen der Verstorbene zur Einsargung bekleidet werden soll, müssen ins Krankenhaus (Pflege-, Pensionistenheim, Hospiz) oder zum Bestatter gebracht werden.
  • Wo Sie die "Anzeige des Todes" erhalten, erfahren Sie in der Verwaltung des Krankenhauses oder bei Ihrem Bestattungsunternehmen.

Ihr Angehöriger stirbt an einem öffentlichen Ort:

  • Sie werden durch die zuständige Sicherheitsdienststelle verständigt.
  • Dabei wird Ihnen auch mitgeteilt, wohin der Verstorbene gebracht wurde. Nehmen Sie möglichst rasch Kontakt mit Ihrem Bestatter auf.
  • Das Bestattungsunternehmen übernimmt auch die Bekleidung für den Verstorbenen und erledigt die erforderlichen Überführungsformalitäten.
  • Besonders bei unerwarteten Todesfällen wie z.B. Unfall ist das Abschiednehmen für die weitere Bewältigung der Trauer von großer Bedeutung. Da es in dieser Krisensituation häufig zu Überforderung kommt, bieten professionelle Einrichtungen Krisenintervention zur persönlichen Begleitung an.
TIPP: Sie können in akuten Krisen ein Kriseninterventionsteam, Akut-Team oder auch psychologische Begleitung über die Polizei und Rettung anfordern.

Der Bestatter ihres Vertrauens kann ihnen gerne bei der Vermittlung dieser Dienste behilflich sein.

Ihr Angehöriger stirbt im Ausland:

  • Beim Ableben eines österreichischen Staatsbürgers im Ausland werden die Angehörigen in der Regel durch die dort ansässige österreichische Vertretungsbehörde (Botschaft oder Konsulat) verständigt. Sind Sie selbst vor Ort, wenden Sie sich an diese österreichische Vertretungsbehörde (Botschaft oder Konsulat).
SERVICE: Eine Liste der österreichischen Botschaften und Konsulate im Ausland hat das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, 1010 Wien, Minoritenplatz 8, Tel. 0800 234 888 (aus dem Ausland Tel. + 50 11 50.4411), www.bmeia.gv.at.
KOSTEN: Die Kosten der Überführung sind von den Angehörigen zu tragen, es sei denn, der Verstorbene hat schon vor seinem Ableben die entsprechenden Maßnahmen getroffen. Eine Versicherung für solche Fälle bietet der Wiener Verein, der weltweit alle Formalitäten und Behördenwege erledigt. Sämtliche anfallenden Kosten und Gebühren werden (im Rahmen der Versicherungssumme) vom Wiener Verein übernommen.

Möglichst rasch nach der Freigabe wird der Sterbefall beim zuständigen Standesamt beurkundet. Das erledigt Ihr Bestatter für Sie, dazu benötigt er:

  • Anzeige des Todes
  • Dokumente des Verstorbenen:
    • Geburtsurkunde
    • Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Heiratsurkunde
    • Meldenachweis
  • Bei Verwitweten: Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Bei Geschiedenen: Scheidungsurteil
  • Bei Akademikern: urkundlicher Nachweis akademischer Grade
  • Bei nichtösterreichischen Staatsbürgern: Reisepass

Der Standesbeamte stellt nach der Eintragung im Sterbebuch folgende Urkunden/Formulare aus:

  • Abschrift aus dem Sterbebuch (gebührenpflichtig 9,30 Euro). Diese wird für verschiedene Abmeldungen (z.B. von Versicherungen) benötigt.
TIPP: Lassen Sie sich eine ausreichende Zahl von Abschriften ausstellen.

Haben sie weitere Fragen?

Rufen sie an (02673 / 2238 oder 02258 / 2234) oder schreiben sie uns (bestattung@cepko.at)